Ein Psalm | Ehre dem Ehre gebührt – von Ewigkeit zu Ewigkeit

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Ein 1. Psalm

Ehre dem Ehre gebührt – von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Im Mutterleib hast Du mich bewahrt und im Licht der Geburt warst du dabei. Von Ewigkeit her hast du meinen Namen bestimmt und darauf geachtet, dass das Meer mich nicht greifen konnte. Selbst der Passat im Wind gehorchte deiner Hand und deine Engel flogen zur Rettung mit. Rotten mussten weichen und ich ging hindurch. Du achtest darauf, dass dein Plan zur Vollendung kommt. Ich kannte dich noch nicht, ich suchte dich und du ließest dich finden. SELA.

Mein Weg wurde hell, meine Füße bekamen eine Leuchte. Ich durfte lernen und forschen und du gabst mir eine Heimat. Dein Königreich wurde mir wichtiger als die Reiche dieser Welt. Eine Gazelle sprang über meinen Weg und erfreute das Herz meiner Jugend. Mein Köcher ist voller kräftiger Pfeile. Ein Pfeil für jede Himmelsrichtung. Dazu eine Biene, welche deine Offenbarung geben wird und die Blüten bestäubt. Gott Du bist mein Heil und Du gabst noch den Heilenden hinzu, der die Verwundeten aufliest. SELA.

Denke ich an Zeiten, wo ich deine Leuchte verdeckte, sehe ich mit Scham darauf und bin dankbar für dein Blut. Du führst durch Täler und gehst mit mir über Berge und selbst in der Wüste bist du der Fels der Lebenswasser spendet. Mein Odem sagt unter Tränen danke. Danke Vater, Sohn und Heiliger Geist. SELA. Amen!

Christian Koch – geschrieben 2008 und upgedatet 2017

Stetig weiter auf Seinem Weg – Shalom 
Susanne & Christian 🙂

Evangelischer Kirchentag Berlin | Gute Nacht Cafe (Lichtenrade)

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Berliner Luft füllt nun wieder unsere Lungen und da Berlin bekanntlich eine große Dorfgemeinschaft ist, beschlossen wir die Kirche im Dorf zu entdecken. Wir suchten also im Sinne vom Berliner Kirchentag eine Abend-Versammlung und fanden in ökumenischer Weite ein „musikalisches Open Air Feierabendmahl“ im „Dorf Lichtenrade“. Dorf? Nicht wirklich. Wo das Dorf Lichtenrade 1920 noch überschaubare 5000 Einwohner hatte, drängen sich nun 50.000 Menschen und ist ein Berliner Ortsteil.

IM RHYTHMUS MIX DER KONFESSIONEN IN BERLIN-LICHTENRADE

Da wir nicht wussten wie voll es wird, bei etwa 50.000 Einwohnern nur im Stadtteil und den zahlreichen Gästen aus „JWD“, die nun Berlin erkunden, kamen wir pünktlich eine Stunde zu früh an. Freie Sitzplatzwahl war uns sicher und so spielten wir relaxt Fußball bis zum Beginn des Open-Air-Kirchen-Event auf dem Gelände. Nach und nach füllte sich der Platz, der Gospelchor probte und die Hauptamtlichen der Gemeinde eröffneten den Gottesdienst unter freiem Himmel. Sweety Susanne bemerkte, dass wir unter einer Laubhütte Gottesdienst feiern. Recht hat sie.

VOLLBILD? DRÜCKE DAS JEWEILIGE BILD.

Was man vielleicht nur aus mancher Freikirche kennt, ein Händeschütteln und ein „woher kommst Du“, wurde gleich am Anfang der Versammlung von dem evangelischen „Don Camillo“ angeregt. Und so geschah es auch: eine freundliche Begrüßung untereinander. Einprägend waren auch die kleinen Zettel, wo jeder ein Gebet aufschreiben konnte, die nach vorne gebracht wurden und die dann im Gottesdienst mit Gebet eingeschlossen wurden.

Liturgie und Gospel-Songs wechselten sich locker ab und das „Feierabendmahl“ mit einem großen Korb Fladenbrote für mindestens 200 Menschen, ebenso Wein und Traubensaft in Karaffen – erinnerte mich irgendwie an Jesus mit den 5000 Leuten, wo Körbe voller Essen übrig blieben.

„Reden wir mit Gott und renchen wir mit Gott – so natürlich, wie der Nächste mit dem Nächsten zusammen ist!“ – so würde Sweety Susanne die Predigt zusammenfassen. Sollten die Hauptamtlichen Prediger was anderes gemeint haben, so verzeiht uns.

KATHOLISCHE BRATWURST UND BIER AUF DEM EVANGELISCHEN KIRCHENTAG

Zum Ende der Versammlung regten die Hauptamtlichen aus dem Mix der Konfessionen noch zu Bier und Bratwurst in den Gemeindehäusern an – wer denn wollte. Also der evangelische „Don Camillo“ und der ECHTE KATHOLISCHE „Don Camillo“ (Don Camillo war im Film katholisch – aber hier 2017 mit Berliner Jargon und dazu echter Berliner). So kam es dann! Sweetheart Susanne (unsere Rüben im Gebäck) und ich machten dann noch einen Stopp im „katholischen Nachtkaffee“.

Fazit und das nehmen wir mit und sagen es allen weiter: Katholische Schmalzstulle nach Berliner Art, Wiener Würstchen, Cola, Wasser Wein oder Bier schmeckt NICHT ANDERS als die in Freikirchen oder in der evangelischen Kirche nach Martin Luther.

Im Sinne dieser Erkenntnis auch ein Prost auf Käthes Braukünste als ehemalige Nonne. Eine gute Erbschaft aus der Reformation, die der bekannte Augustinermönch Luther nicht verschmähte. Ja – Bier ist Menschenwerk und kein schlechtes. Wein ist von Gott gegeben. Warum sollen wir das heute anders machen?

Stetig weiter auf Seinem Weg – Shalom 
Susanne & Christian 🙂